29.10.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Skandal beim Daimlerdienstleister – Solidarität mit den Reinigungskräften am Daimler Standort Sindelfingen

 

Pressemeldung IG Bau 29.10.2018

 

 


 

Unsichere Zukunft, Verlust an Betriebszugehörigkeit, erneute Befristung, Arbeitslosigkeit oder gar Speerzeit beim Arbeitsamt drohen den Reinigungskräften am Standort Daimler Sindelfingen.

Der Reinigungsauftrag der Firma Plural am Standort Daimler Sindelfingen endet am 31.10.2018. Nachfolgeunternehmen  sind die Fa. Leadec und die Fa. Piepenbrock.

Die Fa. Plural hat bis heute keine Kündigung ausgesprochen. Sie ziehen die lnteressensausgleichs-  und Sozialplanverhandlungen in die Länge. Sie hoffen das sich das Problem damit löst, dass die Beschäftigten einen neuen Arbeitsvertrag bei einem der Nachfolgeunternehmen  unterschreiben und selbst kündigen. Die angefangen lnteressenausgleichs-  und Sozialplanverhandlungen mit dem örtlichen Plural-Betriebsrat hat der Arbeitgeber beendet, mit der Begründung der Gesamtbetriebsrat ist zuständig.

Wir verlangen von Plural sich an Recht und Gesetz zu halten und mit dem örtlichen Plural-Betriebsrat weiterhin den Sozialplan zu verhandeln.

Es handelt sich um die Beschäftigten am Standort Daimler Sindelfingen und der örtliche Plural-Betriebsrat ist zuständig. Die zuständige Gewerkschaft IG BAU unterstützt Beschäftigte und Betriebsrat beim Durchsetzen und führen von Sozialplanverhandlungen. Zusätzlich hat die IG BAU die Firma Plural zum Abschluss eines Sozialtarifvertrags mit Abfindungsregelung aufgefordert und wird hier eigenständig den Druck auf die Geschäftsführung erhöhen.

Bei der Tarifverhandlung am 25.10.2018 konnte kein Tarifergebnis erzielt werden. Die Firma Plural hat im Nachgang noch weitere Hürden für eine Tarifliche Abfindungsregelung aufgebaut und einen weiteren schon vereinbarten Termin in Frage gestellt. Die IG BAU bewertet ein solches Verhalten eines Arbeitgebers in einem internationalen Konzern als äußerst befremdlich. Trotz der kurzfristigen Zeitabläufe sind Warnstreiks bei Plural im Daimler Werk Sindelfingen möglich und wahrscheinlich.

Die Nachfolgeunternehmen wollen die aktuell bei Plural beschäftigten Mitarbeiter haben. Sie wollen aber keinen Betriebsübergang nach§ 613a BGB erklären und bedrängen die Mitarbeiter selbst zu kündigen. Die Mitarbeiter erhalten vorausgefüllte Formulare zur Kündigung, die von ihnen zu unterschreiben sind.Wir verlangen von Piepenbrack und Leadec, endlich den Betriebsübergang zu erklären und die Beschäftigten zu übernehmen.

Die Dienstleister maximieren ihre Gewinne auf Kosten der Ärmsten, der Mitarbeiter, die im Schnitt 10,30 € verdienen. Daimler scheint sich für die Vorgänge auf ihrem Firmengelände nicht zu interessieren.

Die IG BAU organisiert die Solidarität mit den Beschäftigten und den Betriebsrat.

 

11.10.2018 in Arbeitsgemeinschaften

AFA BADEN-WÜRTTEMBERG FORDERT MITGLIEDERBEFRAGUNG

 

 

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg hat in ihrer jüngsten Landes-vorstandsitzung einstimmig Leni Breymaier als Landes-vorsitzende der SPD-Baden-Württemberg nominiert. Breymaier hat vor zwei Jahren nach einem katastrophalen Landtagswahlergebnis den Vorsitz von Nils Schmid übernommen.

„Leni Breymaier hat unter schwierigsten Bedingungen die Ärmel hochgekrempelt und im Vergleich zu vielen anderen Verantwortung getragen . Im gemeinsamen Prozess hat die Landespartei mit ihr den Erneuerungsprozess begonnen und Projekte angestoßen. Diesen Prozess nun zu unterbrechen und mit neuer Spitze fortzusetzen ist für uns nicht sinnvoll. Des Weiteren sind wir froh, mit Leni Breymaier eine leidenschaftliche Genossin zu haben, die sich engagiert um die Belange von ArbeiternehmerInnen kümmert. Sie verkörpert wie kaum eine andere die Abkehr von neoliberaler Politik, welche uns in den letzten Jahrzehnten zutiefst geschadet hat“, erklärte AfA-Landesvorsitzender Udo Lutz.

03.09.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Bericht der Böblinger Kreiszeitung zum Antikriegstag am 01.09.2018 in Sindelfingen

 

Bericht der Böblinger Kreiszeitung über die DGB Veranstaltung zum Antikriegstag am 01.09.2018 in Sindelfingen.

Artikel Werner Held
Foto Bischof

Link zum Artikel

https://www.afa-boeblingen.de/dl/Artikel_01_20180903.JPG


03.09.2018 in Arbeitsgemeinschaften

2018 Antikriegstag in Sindelfingen Rede von Birgit Kipfer und Horst Zecha

 

 


2018 Antikriegstag in Sindelfingen Rede von Birgit Kipfer

 


2018 Antikriegstag in Sindelfingen Rede von Horst Zecha

 

27.08.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Sindelfingen Antikriegstag 2018

 

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!



Jährlich erinnern die DGB-Gewerkschaften am 1. September an den Überfall von Nazi-Deutschland auf Polen 1939 und den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Der Antikriegstag ist ein Tag des Warnens vor den zerstörerischen Folgen von besinnungslosem Nationalismus und Faschismus.


10:00 - 12:00 Uhr Infostand auf dem Sindelfinger Marktplatz am Freundschaftsbrunnen
11:30 Uhr Gedenktafel am Rathaus Sindelfingen
Eröffnungsrede durch den DGB
Ansprache: Birgit Kipfer (ehem. MdL), Sprecherin der Regionalen AG Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. Baden-Württemberg

05.08.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Beschlüsse der ordentlichen AfA Bundeskonferenz 2018 Nürnberg

 

Beschlüsse der ordentlichen AfA Bundeskonferenz 2018 Nürnberg



 

Beschlussbuch AfA Bundeskonferenz 2018 Nürnberg

https://www.afa-boeblingen.de/dl/Buch_AfA_2018.pdf

 

22.07.2018 in Arbeitsgemeinschaften

AfA Stammtisch (Biergarten)

 


Erinnerung AfA Stammtisch (Biergarten)

am Dienstag 24.07.2018 um 17:30 Uhr am Wettbachplatz.

Wir treffen uns im Biergarten der Gaststätte Erdinger  (Wettbachstraße 1 71063 Sindelfingen)

http://www.erdinger-sindelfingen.de/


 

 

27.03.2018 in Arbeitsgemeinschaften

AfA Bundeskonferenz 2018 Antragsbuch

 

AfA Bundeskonferenz 2018 Antragsbuch

Link zum Antragsbuch als PDF

http://www.afa-boeblingen.de/dl/Antragsbuch_final.pdf.pdf

 


16.03.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Transparenz gewinnt – ASF und AfA zum Equal Pay Day

 

 


Transparenz gewinnt – ASF und AfA zum Equal Pay Day

 

Der „Tag für gleiche Bezahlung“ am 18. März macht symbolisch auf den Entgeltunterschied zwischen den Geschlechtern aufmerksam, der in Deutschland aktuell noch immer 21% beträgt. Daraus ergeben sich 77 Tage, in denen Frauen für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit umsonst arbeiten.

„Die Tatsache, dass der EPD genau wie im letzten Jahr auf den 18.03. fällt, zeigt uns, dass sich die geschlechterspezifische Lohnlücke kein Stück geschlossen hat“, so die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Andrea Schiele „Das zu Beginn des Jahres in Kraft getretene Entgelttransparenzgesetz weist auf eine der Ursachen für diese Lohnungerechtigkeit hin: fehlende Transparenz!“, so Schiele weiter. „ Nur wenn die Arbeitnehmerinnen wissen, wie groß die Lohnlücke ist, können sie auch dagegen angehen.“ Darüber hinaus ist die neue Bundesregierung nun aufgefordert, hier weitere Maßnahmen voranzutreiben, die nicht nur an wenigen Orten Transparenz ermöglichen, sondern auch aktiv der systematischen Entgeltlücke entgegenwirken.

Diese Forderungen werden auch von der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) unterstützt. Die Lohnlücke wirke sich vor allem später im Alter aus, so Kreisvorsitzender Georg Patzek. Er macht damit wiederholt auf das große Risiko der drohenden Altersarmut aufmerksam. „Am Ende ihres Erwerbslebens stehen Frauen häufig mit Renten da, die das Überleben kaum sichern können. Mit einer durchschnittlichen Rente von etwa 645 Euro im Monat (West- und Ostdeutschland zusammen), die eine Frau zu erwarten hat, ist es kaum möglich, der Altersarmut zu entgehen.“

Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) könnte bei Frauen die sogenannte Grundsicherungsquote künftig sogar von 16 Prozent im Jahr 2015 bis 2036 auf etwa 28 Prozent der Neurentnerinnen ansteigen. Dieser dramatischen Entwicklung werden weder die ASF noch die AfA tatenlos zusehen, sind sich Andrea Schiele und Georg Patzek einig.

Counter

Besucher:462097
Heute:62
Online:1

Kalenderblock-Block-Heute

Alle Termine öffnen.

31.08.2019, 11:30 Uhr - 13:00 Uhr Antikriegstag Sindelfingen

12.09.2019, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr AfA IT40 Plus
AfA IT40 Plus

26.09.2019, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr AfA Mitgliederversammlung
AfA Mitgliederversammlung

22.10.2019, 17:30 Uhr - 19:30 Uhr AfA Stammtisch
AfA Stammtisch

29.11.2019, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr AfA Mitgliederversammlung
AfA Mitgliederversammlung

Alle Termine

WebsoziInfo-News

23.08.2019 10:09 Thorsten Schäfer-Gümbel im Interview
„Vermögensteuer wird keine Arbeitsplätze gefährden“ Das Interview auf rp – https://rp-online.de/politik/deutschland/kommissarischer-spd-chef-thorsten-schaefer-guembel-vermoegensteuer-wird-keine-arbeitsplaetze-gefaehrden_aid-45256001

21.08.2019 16:14 Soli: Koalition hält Wort und entlastet Millionen von Bürgerinnen und Bürgern
Von 2021 fällt der Solidaritätszuschlag für mehr als 90 Prozent aller Steuerzahler weg. Achim Post erläutert, warum die SPD-Fraktion aber will, dass die absoluten Top-Verdiener weiter ihren Beitrag leisten sollen. „Mit dem heute im Kabinett auf den Weg gebrachten Gesetz zur weitgehenden Abschaffung des Soli hält die Koalition Wort und entlastet Millionen von Bürgerinnen und

21.08.2019 16:13 Steigende Anerkennungszahlen belegen den Erfolg des Anerkennungsgesetzes
Heute veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes haben sich die jährlichen Antragszahlen verdoppelt. Insgesamt wurden etwa 140.700 Anträge in den Jahren 2012 bis 2018 gestellt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung, es müssen aber noch weitere Maßnahmen ergriffen werden. „Die steigenden Anerkennungszahlen belegen den Erfolg des Anerkennungsgesetzes und das große

21.08.2019 16:12 Brexit: Johnson will offenbar nicht aus der Rolle des Populisten heraus
SPD-Fraktionsvizechef Post stellt klar: Das, was der britische Premier als Verhandlungsangebot bisher an die EU übermittelt hat, sind Wünsch-Dir-Was-Ideen, die nichts mit der realen Verhandlungskonstellation zu tun haben.  „Bei Boris Johnson hat man leider den Eindruck, dass er nicht aus der Rolle des Populisten heraus will – oder es gar nicht kann. Das, was er als

18.08.2019 17:31 Abbau des Soli darf kein Entlastungsprogramm für Millionäre sein
SPD-Fraktionsvize Post stellt klar, unter welchen Bedingungen die SPD-Fraktion zu einer kompletten Abschaffung des Solidaritätszuschlags bereit wäre: höhere Einkommen- und Reichensteuer für Topverdiener.  „Wir sollten in der Koalition jetzt das machen, was wir gemeinsam vereinbart haben und den Soli für 90 Prozent der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler abschaffen. Das ist kein Pappenstiel, den wir da planen,

Ein Service von info.websozis.de