Allgemein
Weil sich jetzt was ändern muss - deshalb unterstützen wir gemeinsam @isacademartori und @mesarosch bei ihrer Kandidatur als Vorsitzende der @spdbawue !
Die beiden stehen für einen #Neustart und bringen unsere Partei zusammen -
deshalb wollen auch wir als Duo unseren Support zeigen: für mehr Gemeinsamkeiten statt Unterschiede! ✊
Ab dieser Woche werden die Unterlagen zur Mitgliederbefragung per Post versendet - gebt bis zum 15. Juni eure Stimme für eine SPD ab, auf die wir wieder stolz sein können


AfA Landesvorstand Baden-Württemberg
Lieber René,
liebe Mitglieder des SPD-Landesvorstandes,
z. K. Isabel Cademartori, Robin Mesarosch, Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz
die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit begrüßt das Mitgliedervotum über den Landesvorsitz und den geänderten Fahrplan zur Neuaufstellung der SPD im Land. Schon früh haben wir uns für diesen Weg ausgesprochen. Danke, dass ihr den Weg schließlich freigemacht habt!
Wir setzen auf einen fairen Wettstreit zwischen den Kandidierenden und auf frische Ideen zur Erneuerung der Partei. Auch wenn für unser Auftreten nach außen die Vorsitzfrage sicher mitentscheidend ist, ist die Erneuerung mit dem Landesvorsitz selbst nicht erledigt.
Echte Erneuerung kann nur von unten gelingen. Deshalb kommt es darauf an, die Mitglieder stärker zu beteiligen, die innerparteiliche Debatte wieder zu politisieren und zu stärken und Entscheidungen unter breiterer Einbindung des vorhandenen Sachverstandes zu treffen. So erreichen wir einen breiteren Rückhalt und eine breitere Mobilisierung der Partei.
Programmatisch muss die SPD die Partei der Arbeit sein wollen. Mit diesem Profil – und nur mit diesem Profil – wird sie gebraucht. Eine SPD, die ihre Kernthemen jedoch vernachlässigt, kann nie wirklich erfolgreich sein.
In der AfA kommen Erfahrungen aus dem Alltag der Beschäftigten und Expert*innenwissen zu den Themen Arbeit, Wirtschaft und Soziales zusammen. Über die Landesgrenzen und die Grenzen der Partei hinaus sind wir dazu vernetzt. Diese Ressource wurde zuletzt bewusst ignoriert und auf ihre Expertise verzichtet.
Wir sagen nochmals: Diese Kompetenz ist bei uns vorhanden und die AfA Baden-Württemberg hat den Anspruch, sich für eine erfolgreichere Sozialdemokratie einzubringen und an der personellen, inhaltlichen und organisatorischen Neuaufstellung der Partei mitzuwirken.
Das bedeutet in einem ersten Schritt auch, dass die AfA in Zukunft wieder regelmäßig im gewählten Landesvorstand vertreten sein muss und ihre Nominierungen dafür respektiert werden.
Für eine erfolgreiche, weil klar als Partei der Arbeit profilierte Partei!
Dafür stehen wir bereit, dafür bringen wir uns ein!
Aus der Resolution unserer Landeskonferenz (14.03.2026):
Die AfA fordert einen offenen, ehrlichen und umfassenden Erneuerungsprozess, der:
die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wieder ins Zentrum stellt,
klare sozialdemokratische Positionen zur sozialen Frage formuliert,
innerparteiliche Debatten stärkt und politisiert,
die Mitglieder stärker beteiligt und die Partei personell breiter aufstellt.
Die SPD muss wieder erkennbar, glaubwürdig und kämpferisch für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt eintreten.
Nur so kann die SPD Baden-Württemberg verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und wieder zur politischen Stimme der arbeitenden Menschen werden.

Hinter uns liegt eine Bundeskonferenz voller Energie, klarer Kante und zukunftsweisender Weichenstellungen. Am 18. und 19. April 2026 kam die AfA-Bundeskonferenz in Duisburg zusammen, um unter dem Eindruck einer herausfordernden politischen Gesamtsituation die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der SPD und darüber hinaus lautstark zu vertreten.
Konferenzort war das thyssenkrupp Steel Europe Bildungszentrum in Duisburg – als AfA stehen wir nicht nur sinnbildlich an der Seite der Beschäftigten, sondern sind die Herzkammer der SPD.
Zu Gast waren neben der SPD-Landesvorsitzenden NRW Sarah Philipp, dem Oberbürgermeister von Duisburg Sören Link, dem Bundestagsabgeordneten Jan Dieren sowie dem DGB-Landesvorsitzenden NRW Thorben Albrecht zahlreiche weitere Gäste.
Die Konferenz startete am Samstag mit einer klaren Botschaft unserer Bundesvorsitzenden Cansel Kiziltepe. In ihrem Grußwort betonte sie die zentrale Rolle der AfA als Herzstück der SPD.
Ein besonderes Highlight war das Panel „Stahl ist Zukunft“. Gemeinsam mit Bärbel Bas (SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales), Wilfried von Rath (CHRO und Arbeitsdirektor der thyssenkrupp Steel Europe AG), Tekin Nasikkol (Gesamtbetriebsratsvorsitzender der thyssenkrupp Steel Europe AG) und Stefan Körzell (Mitglied im geschäftsführenden DGB-Bundesvorstand) wurde deutlich:
• Die Transformation der Industrie – insbesondere im Stahlbereich – gelingt nur mit Mitbestimmung.
• Soziale Sicherheit muss gewährleistet bleiben.
• Ein enger Schulterschluss mit Gewerkschaften und Betriebsräten ist unverzichtbar.
Diese Konferenz hat gezeigt: Wir sind nicht nur die Stimme der Arbeitnehmer*innen – wir sind ihr Rückgrat in bewegten Zeiten. Gerade in Zeiten, in denen Populisten einfache Antworten versprechen, sagen wir:
Es gibt keine einfachen Antworten – aber es gibt gerechte Lösungen. Und dafür kämpfen wir!
Nach dem Rechenschaftsbericht des Bundesvorstandes standen wichtige Wahlen an. Wir haben ein starkes Team für die kommenden zwei Jahre gewählt, das die Interessen der Beschäftigten in die Partei und die Bundespolitik tragen wird.
Bestätigt im Amt wurde unsere Vorsitzende Cansel Kiziltepe mit 91,1 %.
• Ronja Endres – 95,62 %
• Matthias Disterheft – 83,94 %
• Erik von Malottki – 83,94 %
• Nils Diesel – 81,02 %
• Peter Müller – 77,37 %
Die Bundeskonferenz hat gezeigt: Die AfA ist bereit. Wir sind die Kraft, die für Tarifbindung, Mitbestimmung und einen starken Sozialstaat streitet.
Ein herzlicher Dank geht an alle Delegierten, Gäste und Redner*innen wie Maike Finnern (GEW) und Uli Schmidt (DB Cargo), die unsere Debatten bereichert haben.
Wir haben bei der Antragsberatung deutliche Zeichen gesetzt. Die AfA bleibt das Bollwerk gegen soziale Kürzungen und Arbeitszeitflexibilisierung zu Lasten der Beschäftigten.
Unter dem Titel „GUTE ARBEIT, MEHR TARIFBINDUNG UND EINE STARKE DEMOKRATIE“ haben wir unser Fundament zementiert.
Wir kämpfen für eine gerechte Gestaltung der Zukunft, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen – nicht die Rendite.
• Hände weg vom 8-Stunden-Tag: Versuchen, die tägliche Höchstarbeitszeit aufzuweichen, erteilen wir eine klare Absage.
• Lohnfortzahlung verteidigen: Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist eine Errungenschaft, an der wir nicht rütteln lassen. Rückschritte wird es mit uns nicht geben.
• Azubi-Wohnen: Wir fordern eine gesetzliche Grundlage für bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende. Mobilität darf nicht am Geldbeutel scheitern.
• Betriebsräte fördern: Ein nationaler Aktionsplan soll die Gründung von Betriebs- und Personalräten erleichtern und schützen.
Die AfA unterstützt geschlossen die Petition der „Initiative Faire Landarbeit“.
Unsere Forderung an die Bundesregierung ist klar:
Keine Mindestlohn-Ausnahmen bei Saisonarbeiter*innen!
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort – ohne Wenn und Aber.

Hallo zusammen,
am kommenden Wochenende (18.–19.04.2026) findet die AfA-Bundeskonferenz in Duisburg statt. Leider ist auf der Internetseite der Bundes-AfA bislang noch kein Antragsbuch veröffentlicht worden.
Ein Delegierter hat mir freundlicherweise das Antragsbuch zur Verfügung gestellt, das ich euch hier nun bereitstellen kann.
Gruß
Georg
Link Antragsbuch
http://www.afa-boeblingen.de/dl/2026-04-13_Anträge_AfA_Delegiertenkonferenz.pdf

AfA Anträge LPT BaWü 2025 15.11.2025 Ulm

http://www.afa-boeblingen.de/dl/AfA_Antraege_mit_Deckblatt.pdf

Zwei Leben - Gauleiter Uiberreither in Sindelfingen
Mit Ende des Zweiten Weltkriegs und des Naziregimes flohen und versteckten sich die Funktionäre der NSDAP, um der Verantwortung für ihre Verbrechen zu entgehen. Dass dies führenden Nazis gelang, war allerdings selten und um genau so einen Fall geht es in der neuen Folge. Dem Gauleiter der Steiermark, Sigfried Uiberreither, gelang die Flucht nach Deutschland und er lebte sein zweites Leben unter falschem Namen in Sindelfingen. Zu diesem spannenden Stück Kriegs-, Nachkriegs- und Lokalgeschichte ist vor kurzem die dritte, erweiterte und überarbeitete Neuauflage des Buches "Gauleiter Uiberreither - Zwei Leben" erschienen. Peter und Andre sprechen mit dem Autoren und Historiker Prof. Stefan Karner über die Geschichte Uiberreithers, wie und durch wessen Hilfe ihm die Flucht und der Aufbau einer neuen Existenz gelingen konnten, und darüber, wie es überhaupt zur umfangreichen Recherche zu seinem Fall kam.
https://bw.dgb.de/aktuelles/news/neue-folge-arbeitswelt-podcast-zweileben/
Wer nicht kämpft , hat schon verloren – Willi Bleicher: Widerstandskämpfer und Arbeiterführer

Willi Bleicher war und ist eine Symbolfigur für viele Gewerkschafter*innen. Das Leben in Armut, die Zeit der Haft unter den Nazis – Leid, Hoffnung, Gewalt und Tod waren damals allgegenwärtig in Bleichers Leben. All die Erfahrungen über die dunklen Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts hinweg haben ihn geprägt, desillusioniert und gleichzeitig gestärkt.
Sein zutiefst vom Humanismus geprägtes Weltbild ist der Schlüssel zu seinem Wirken. Das Einstehen für Menschlichkeit und Gerechtigkeit durchzieht sein Leben in einer Konsequenz, die beeindruckend ist und bleibt.
Das Filmporträt „Wer nicht kämpft , hat schon verloren – Willi Bleicher: Widerstandskämpfer und Arbeiterführer“ von Herman Abmayr nimmt sein Publikum mit in eine Gruppe junger Gewerkschafter*innen, die mitten in den 70er Jahren den Atem anhalten, während Willi Bleicher mit einfachsten Worten über Menschlichkeit und Widerstandskraft spricht. (60 Min., 2007)
Macht es euch bequem: Bitte bringt Picknickdecken und/oder Campingstühle mit!
Einladung als PDF
https://www.afa-boeblingen.de/dl/250916_Sindelfingen_KinoWB_2.pdf
Die SPD / AfA trauert um den früheren AfA Bundesvorsitzenden Rudolf Dreßler

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01.09.2026, 17:00 Uhr - 18:30 Uhr Antikriegstag Gedenkstätte in Tailfingen/ Hailfingen
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Dokumentationszentrums der KZ-Gedenkst …
26.09.2026, 11:55 Uhr - 15:00 Uhr DGB Kundgebung mit den Gewerkschaften