AfA: Solidarität mit den Beschäftigten von Opel

Veröffentlicht am 28.05.2012 in Arbeitsgemeinschaften

Der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) hat in seiner heutigen Sitzung folgende Resolution zur aktuellen Situation bei der Adam Opel AG beschlossen:

Der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD bekennt sich zu den Opel-Standorten Bochum (NRW), Dudenhofen (Hessen), Eisenach (Thüringen), Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) und Rüsselsheim (Hessen). Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt den Beschäftigten, ihren Familien, den Betriebsräten und allen Menschen in den verschiedenen Regionen, die für den Erhalt der Arbeitsplätze und Standorte kämpfen.

Jeder Standort für sich ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der jeweiligen Region. Von einer Werksschließung wären weit mehr Menschen betroffen, als nur die direkt involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Deutschland sind an allen Standorten über 23.000 Menschen beschäftigt. Auf jeden produktiven Arbeitsplatz kommen noch rund 10 weitere bei Zulieferunternehmen und Dienstleistern. So hängen beispielsweise von den rund 4.500 Arbeitsplätzen des Bochumer Opel-Werkes rund 45.000 Arbeitsplätze (Untersuchung RTWH Aachen) ab. Es ist nicht schwer nachzuvollziehen, welche Auswirkungen es hätte, wenn es zu Standortschließungen kommt.

Wir fordern deshalb den Vorstand der Adam Opel AG auf, die massiven, fortgesetzten Verunsicherungen der Beschäftigten zu beenden und endlich eine tragfähige Wachstumsstrategie zur Verbesserung der Kapazitätsauslastung aller Standorte vorzulegen. Die immer neuen Negativmeldungen über Kapazitätsreduzierungen und angedachte Werksschließungen erschüttern das Vertrauen der Kunden in die Marke Opel. Statt die Marke Opel zu stärken, wird sie so durch die Medienpolitik des Managements geschwächt.

Immer wieder versucht der US-amerikanische Mutterkonzern (zu einem großen Teil im Besitz des amerikanischen Staates) aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen die verschiedenen europäischen Werke gegeneinander auszuspielen. Dieses muss unterbunden werden. Denn gerade die Solidarität unter den Opel Standorten ist die besondere Stärke der europäischen Opel-Werke.

Wir fordern die Bundeskanzlerin und den Wirtschaftsminister auf, endlich aktiv zu werden und die Bemühungen der Ministerpräsidenten / Ministerpräsidentin auf Länderebene, aktiv zu unterstützen und auf Bundesebene zu zentralisieren.

Die Beschäftigten an allen Standorten und ihre Familien brauchen endlich Ruhe und Verlässlichkeit. Es muss erreicht werden, dass alle Standorte nach 2014 eine Perspektive bekommen. Dafür setzen wir uns mit Nachdruck ein.

 

Counter

Besucher:462097
Heute:52
Online:3

Kalenderblock-Block-Heute

Alle Termine öffnen.

26.09.2019, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr AfA Mitgliederversammlung
AfA Mitgliederversammlung

22.10.2019, 17:30 Uhr - 19:30 Uhr AfA Stammtisch
AfA Stammtisch

29.11.2019, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr AfA Mitgliederversammlung
AfA Mitgliederversammlung

05.12.2019, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr AfA IT40 Plus
AfA IT40 Plus

Alle Termine

WebsoziInfo-News

13.09.2019 18:54 #unsereSPD – Die Tour
#unsereSPD – Die Tour macht am Samstag Halt in Filderstadt.Wir übertragen live ab 16 Uhr.Sei dabei! Livestream auf https://unsere.spd.de/home/

13.09.2019 18:50 René Röspel zu Roadmap für Forschungsinfrastrukturen
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute die neue Roadmap für Forschungsinfrastrukturen vorgelegt. Damit werden drei Infrastrukturvorhaben aus den Bereichen Klimaforschung, Materialforschung und Medizin nachhaltig unterstützt. Die durch die Roadmap zur Verfügung gestellten Aufbaumittel betragen pro Projekt mehr als 50 Millionen Euro. „Was lange währt, wird endlich gut: Bereits 2017 wurden elf Projekte

11.09.2019 19:59 Bildungsleistungen müssen weiterhin umsatzsteuerfrei bleiben
Die Bundesregierung hat vorgeschlagen, die Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsleistungen neu zu regeln. Lothar Binding, Finanzfachmann der SPD-Fraktion, beruhigt: Bildungsangebote werden dadurch nicht teurer. „Alle Bürgerinnen und Bürger müssen Zugang zu Bildung und Teilhabe an lebenslangem Lernen haben. Deswegen unterliegen Bildungsleistungen grundsätzlich nicht der Umsatzsteuer. Die Bundesregierung hat jetzt vorgeschlagen, die Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsleistungen neu zu regeln. Die Sorgen der

10.09.2019 08:59 Persönliche Erklärung von Manuela Schwesig
Liebe Genossinnen, liebe Genossen, ich muss Euch leider mitteilen, dass ich an Brustkrebs erkrankt bin. Die Diagnose hat mich und meine Familie schwer getroffen. Die gute Nachricht aber ist: dieser Krebs ist heilbar. Dafür ist eine Behandlung notwendig, die in den kommenden Monaten Zeit und Kraft kosten wird. Nach intensiven Gesprächen mit meinen behandelnden Ärzten

08.09.2019 11:12 Europa: Beschlusspapier Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 5./6. September 2019
Bitte beachten Sie den heute auf der Klausur der SPD-Bundestagsfraktion gefassten Beschluss: Zeit zu handeln – Mut zu mehr Fortschritt in Europa Quelle: spdfraktion.de

Ein Service von info.websozis.de