AfA Kreisverband Böblingen

Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA)  Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit ist die größte Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Sie ist Plattform für engagierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Betriebs- und Personalräte sowie Mitglieder der Gewerkschaften. Die AfA ist offen für alle Interessierten.

 

 

 

 

09.04.2026 in Topartikel Arbeitsgemeinschaften

1. Mai 2026 Sindelfingen

1. Mai 2026 Sindelfingen





29.04.2026 in Arbeitsgemeinschaften

SPD und AfA zum 1. Mai: „Arbeitnehmer sind kein Ballast, den man über Bord wirft, wenn der Wind rauer wird!“

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SPD und AfA zum 1. Mai: „Arbeitnehmer sind kein Ballast, den man über Bord wirft, wenn der Wind rauer wird!“

SPD ruft zur Teilnahme an Kundgebungen auf

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai rufen die SPD Baden-Württemberg und ihre Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) zur landesweiten Teilnahme an den Kundgebungen des DGB auf. Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ unterstützen die Sozialdemokraten die Veranstaltungen gegen die aktuelle Entlassungswelle in der Industrie.

Andreas Stoch, Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg, kritisiert die Strategien vieler Konzerne scharf:

„Während Unternehmen über Jahrzehnte Rekordgewinne eingefahren haben, landen nun ausgerechnet die Menschen auf der Straße, die diesen Wohlstand erarbeitet haben. Es ist unanständig, loyale Beschäftigte für ein paar Prozente mehr Rendite vor die Tür zu setzen.“

Für Stoch ist klar, dass die Mitarbeitenden nicht für Managementfehler haften dürfen:

„Die Arbeitnehmer haben diese Krise nicht verursacht. Sie dürfen jetzt nicht die Zeche zahlen, während die Aktionäre weiter abkassieren. Wer die Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs sichern will, muss in Köpfe und Innovationen investieren, statt an der sozialen Sicherheit zu sägen.“

Die AfA Baden-Württemberg unterstreicht die Dringlichkeit der Kundgebungen. Der Landesvorsitzende Daniel Sauerbeck ruft alle Bürger zum Mitmachen auf:

„Der 1. Mai ist kein gemütlicher Feiertag, sondern unser Kampftag für Gerechtigkeit. Gute Arbeit, faire Löhne und sichere Arbeitsplätze sind kein Luxus, sondern die Grundlage für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

„Ein starker Sozialstaat gibt uns Beschäftigten Sicherheit. Deshalb setzen wir auch ein Zeichen gegen die Angriffe auf den 8-Stunden-Tag, unsere Rente oder Kürzungen in der Gesundheitsvorsorgung. Wir lassen nicht zu, dass diese soziale Basis zerstört wird.“

Stuttgart, 29.04.2026

28.04.2026 in Arbeitsgemeinschaften

AfA Aktiv am 1.Mai






28.04.2026 in Allgemein

Bericht zur AfA Bundeskonferenz 2026

Sonderbericht zur Bundeskonferenz 2026

Gemeinsam für die Zukunft der Arbeit

Hinter uns liegt eine Bundeskonferenz voller Energie, klarer Kante und zukunftsweisender Weichenstellungen. Am 18. und 19. April 2026 kam die AfA-Bundeskonferenz in Duisburg zusammen, um unter dem Eindruck einer herausfordernden politischen Gesamtsituation die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der SPD und darüber hinaus lautstark zu vertreten.

Konferenzort war das thyssenkrupp Steel Europe Bildungszentrum in Duisburg – als AfA stehen wir nicht nur sinnbildlich an der Seite der Beschäftigten, sondern sind die Herzkammer der SPD.

Zu Gast waren neben der SPD-Landesvorsitzenden NRW Sarah Philipp, dem Oberbürgermeister von Duisburg Sören Link, dem Bundestagsabgeordneten Jan Dieren sowie dem DGB-Landesvorsitzenden NRW Thorben Albrecht zahlreiche weitere Gäste.


Aufbruch und Zusammenhalt

Die Konferenz startete am Samstag mit einer klaren Botschaft unserer Bundesvorsitzenden Cansel Kiziltepe. In ihrem Grußwort betonte sie die zentrale Rolle der AfA als Herzstück der SPD.

Ein besonderes Highlight war das Panel „Stahl ist Zukunft“. Gemeinsam mit Bärbel Bas (SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales), Wilfried von Rath (CHRO und Arbeitsdirektor der thyssenkrupp Steel Europe AG), Tekin Nasikkol (Gesamtbetriebsratsvorsitzender der thyssenkrupp Steel Europe AG) und Stefan Körzell (Mitglied im geschäftsführenden DGB-Bundesvorstand) wurde deutlich:

• Die Transformation der Industrie – insbesondere im Stahlbereich – gelingt nur mit Mitbestimmung.
• Soziale Sicherheit muss gewährleistet bleiben.
• Ein enger Schulterschluss mit Gewerkschaften und Betriebsräten ist unverzichtbar.

Diese Konferenz hat gezeigt: Wir sind nicht nur die Stimme der Arbeitnehmer*innen – wir sind ihr Rückgrat in bewegten Zeiten. Gerade in Zeiten, in denen Populisten einfache Antworten versprechen, sagen wir:

Es gibt keine einfachen Antworten – aber es gibt gerechte Lösungen. Und dafür kämpfen wir!


Personelle Neuaufstellung

Nach dem Rechenschaftsbericht des Bundesvorstandes standen wichtige Wahlen an. Wir haben ein starkes Team für die kommenden zwei Jahre gewählt, das die Interessen der Beschäftigten in die Partei und die Bundespolitik tragen wird.

Bestätigt im Amt wurde unsere Vorsitzende Cansel Kiziltepe mit 91,1 %.

Stellvertreter*innen für die nächsten zwei Jahre:

• Ronja Endres – 95,62 %
• Matthias Disterheft – 83,94 %
• Erik von Malottki – 83,94 %
• Nils Diesel – 81,02 %
• Peter Müller – 77,37 %

Die Bundeskonferenz hat gezeigt: Die AfA ist bereit. Wir sind die Kraft, die für Tarifbindung, Mitbestimmung und einen starken Sozialstaat streitet.

Ein herzlicher Dank geht an alle Delegierten, Gäste und Redner*innen wie Maike Finnern (GEW) und Uli Schmidt (DB Cargo), die unsere Debatten bereichert haben.


Die wichtigsten Beschlüsse

Wir haben bei der Antragsberatung deutliche Zeichen gesetzt. Die AfA bleibt das Bollwerk gegen soziale Kürzungen und Arbeitszeitflexibilisierung zu Lasten der Beschäftigten.

1. Der Leitantrag (L01)

Unter dem Titel „GUTE ARBEIT, MEHR TARIFBINDUNG UND EINE STARKE DEMOKRATIE“ haben wir unser Fundament zementiert.

Wir kämpfen für eine gerechte Gestaltung der Zukunft, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen – nicht die Rendite.

2. Schutz der Arbeitszeit & Gesundheit (A01 & A27)

Hände weg vom 8-Stunden-Tag: Versuchen, die tägliche Höchstarbeitszeit aufzuweichen, erteilen wir eine klare Absage.

Lohnfortzahlung verteidigen: Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist eine Errungenschaft, an der wir nicht rütteln lassen. Rückschritte wird es mit uns nicht geben.

3. Ausbildung und Mitbestimmung (A16 & A29)

Azubi-Wohnen: Wir fordern eine gesetzliche Grundlage für bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende. Mobilität darf nicht am Geldbeutel scheitern.

Betriebsräte fördern: Ein nationaler Aktionsplan soll die Gründung von Betriebs- und Personalräten erleichtern und schützen.

4. Solidarität mit Saisonbeschäftigten (I11)

Die AfA unterstützt geschlossen die Petition der „Initiative Faire Landarbeit“.

Unsere Forderung an die Bundesregierung ist klar:

Keine Mindestlohn-Ausnahmen bei Saisonarbeiter*innen!
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort – ohne Wenn und Aber.

 

17.04.2026 in Arbeitsgemeinschaften

Geplante Kürzungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind sozialpolitischer Rückschritt

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Geplante Kürzungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind sozialpolitischer Rückschritt

Veröffentlicht am 16.04.2026 in Pressemitteilungen AfA Baden-Württemberg

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD Baden-Württemberg (AfA Baden-Württemberg) kritisiert die aktuell diskutierten Reformüberlegungen zur gesetzlichen Krankenversicherung und insbesondere die geplante Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall scharf.

Nach Berichten aus Koalitions- und Regierungskreisen wird im Rahmen einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung unter anderem eine Reduzierung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall geprüft, darunter auch eine mögliche Verkürzung der bisherigen sechswöchigen Lohnfortzahlung durch Arbeitgeber sowie weitergehende Einschränkungen bei der Kostenübernahme im Krankheitsfall.

AfA Baden-Württemberg: Krankheit darf nicht zum finanziellen Risiko werden

Die AfA Baden-Württemberg warnt davor, die finanzielle Absicherung von Beschäftigten im Krankheitsfall aufzuweichen. Die Lohnfortzahlung von 100 Prozent für bis zu sechs Wochen ist ein zentraler sozialstaatlicher Schutzmechanismus und Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität.

„Wer krank ist, muss sich auf Genesung konzentrieren können – ohne Angst vor Einkommensverlusten. Eine Kürzung der Lohnfortzahlung würde genau das Gegenteil bewirken“, erklärt die AfA BaWü.

Falsche Prioritäten in der Reformdebatte

Die derzeitige Debatte über die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung wird nach Einschätzung der AfA Baden-Württemberg zu stark auf Kostensenkung bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verengt. Statt soziale Leistungen zu kürzen, müssten strukturelle Ursachen der Finanzierungsprobleme in den Blick genommen werden – etwa Preisentwicklungen im Gesundheitswesen, Effizienzdefizite und eine gerechtere Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Belastung der Beschäftigten steigt bereits

Bereits jetzt steigen die Krankenkassenbeiträge für Versicherte in vielen Bereichen spürbar. Gleichzeitig verzeichnen Arbeitgeber wachsende Kosten durch Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die zuletzt auf rund 82 Milliarden Euro jährlich geschätzt wurden. Diese Entwicklung darf jedoch nicht einseitig zulasten der Beschäftigten „gelöst“ werden.

AfA Baden-Württemberg fordert soziale Ausrichtung der Reform

Die AfA BaWü fordert die politisch Verantwortlichen auf, die geplante Reform der Krankenversicherung sozial gerecht auszugestalten:

  • Keine Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Stärkung der solidarischen Finanzierung der GKV
  • Fokus auf gerechte Einnahmeseite statt Leistungskürzungen
  • Schutz von Beschäftigten vor zusätzlichen finanziellen Risiken bei Krankheit

Fazit

Eine moderne Gesundheitspolitik darf nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stattfinden. Die AfA Baden-Württemberg wird sich entschieden gegen jede Absenkung sozialer Schutzrechte im Krankheitsfall einsetzen.

Die AfA fordert die SPD auf, sich gegen den Vorschlag der CDU zu stellen!

17.04.2026 in Arbeitsgemeinschaften

1. Mai - AfA Baden-Württemberg unterstützt DGB-Aufruf unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite"

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1. Mai - AfA Baden-Württemberg unterstützt DGB-Aufruf unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite"

Veröffentlicht am 16.04.2026 in Pressemitteilungen

1. Mai – Tag der Arbeit

Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ ruft der DGB auch in diesem Jahr bundesweit zu Kundgebungen und Demonstrationen auf.

Die AfA Baden-Württemberg unterstützt diesen Aufruf und steht an der Seite der Beschäftigten: für gute Arbeit, sichere Jobs und faire Löhne.

Wir sagen klar:
✔ Arbeit darf nicht zur Ware werden
✔ Tarifbindung stärken statt Lohndumping
✔ Zukunft sichern durch Investitionen in Beschäftigung und Qualifizierung

Gemeinsam auf die Straße – für soziale Gerechtigkeit und Respekt vor Arbeit!

1. Mai: Deine Stimme zählt. Deine Arbeit zählt.

AfA Baden-Württemberg unterstützt DGB-Aufruf unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2026 unterstützt die AfA den diesjährigen Aufruf des DGB unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“. Damit setzt der Gewerkschaftsbund ein deutliches Zeichen für gute Arbeit, sichere Beschäftigung und soziale Gerechtigkeit in Zeiten tiefgreifender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen.

Die AfA Baden-Württemberg erklärt ihre ausdrückliche Unterstützung für diesen Aufruf. Als sozialpolitische Interessenvertretung innerhalb der SPD steht die AfA BaWü an der Seite der Beschäftigten und macht deutlich, dass die Zukunft der Arbeit nicht allein nach Profitinteressen gestaltet werden darf. „Im Mittelpunkt müssen die Menschen stehen, die täglich mit ihrer Arbeit den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes sichern. Gute Arbeit, faire Löhne und sichere Arbeitsplätze sind die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so die AfA Baden-Württemberg.

Die AfA Baden-Württemberg fordert in diesem Zusammenhang:

  • Stärkung der Tarifbindung und flächendeckende Tarifverträge
  • Sicherung und Ausbau von Arbeitsplätzen in Industrie, Pflege und Dienstleistung
  • Massive Investitionen in Qualifizierung, Weiterbildung und Fachkräftesicherung
  • Eine sozial gerechte Gestaltung von Digitalisierung, Transformation und Energiewende

Der 1. Mai bleibt aus Sicht der AfA BaWü ein zentraler Kampftag der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für Solidarität, Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit.

14.04.2026 in Allgemein

AfA Bundeskonferenz Duisburg 2026

AFA: Materialien

Hallo zusammen,

am kommenden Wochenende (18.–19.04.2026) findet die AfA-Bundeskonferenz in Duisburg statt. Leider ist auf der Internetseite der Bundes-AfA bislang noch kein Antragsbuch veröffentlicht worden.

Ein Delegierter hat mir freundlicherweise das Antragsbuch zur Verfügung gestellt, das ich euch hier nun bereitstellen kann.

Gruß
Georg

Link Antragsbuch


http://www.afa-boeblingen.de/dl/2026-04-13_Anträge_AfA_Delegiertenkonferenz.pdf

28.03.2026 in Pressemitteilungen

AfA Bundesvorstand – Pressemitteilung vom 28.03.2026

AFA: Materialien

AfA Bundesvorstand – Pressemitteilung vom 28.03.2026

Keine Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten – AfA zieht klare Linien


Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) in der SPD warnt eindringlich vor Reformansätzen, die zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen. Anlässlich der von Lars Klingbeil vorgestellten wirtschafts- und sozialpolitischen Agenda macht die AfA deutlich:

Modernisierung und Wachstum dürfen nicht mit dem Abbau von Arbeitnehmerrechten, längeren Arbeitszeiten oder einer Aushöhlung des Sozialstaats erkauft werden.

„Deutschland braucht Investitionen, industrielle Stärke und Entlastung für die arbeitende Mitte – darin sind wir uns einig. Aber wer glaubt, Wachstum durch mehr Druck auf Beschäftigte zu erzeugen, verkennt die Realität in den Betrieben.
Nicht die Beschäftigten haben dieses Land in die Krise geführt. Sie halten es Tag für Tag am Laufen.“

Cansel Kiziltepe, Bundesvorsitzende der AfA

Die AfA kritisiert insbesondere:

  • die Ausweitung befristeter Beschäftigung
  • die Verlängerung der Arbeitszeit
  • rentenpolitische Modelle, die faktisch auf Kürzungen hinauslaufen

Diese Ansätze widersprechen sowohl der Lebenswirklichkeit vieler Menschen als auch zentralen sozialdemokratischen Grundsätzen.

„Arbeitszeit ist Lebenszeit. Mehrarbeit darf niemals die Antwort auf politische Versäumnisse sein.“

Cansel Kiziltepe

Die AfA positioniert sich klar gegen jede Form der Prekarisierung:

  • Kündigungsschutz, Tarifbindung und sichere Beschäftigung sind nicht verhandelbar
  • Öffentliche Aufträge sollen nur an tarifgebundene Unternehmen mit Standortgarantien vergeben werden

Zugleich unterstützt die AfA ausdrücklich das Ziel, 95 % der Beschäftigten steuerlich zu entlasten.

„Diese Entlastung muss gerecht finanziert werden – durch hohe Einkommen, große Vermögen und Übergewinne, nicht durch Kürzungen bei Sozialleistungen oder der öffentlichen Daseinsvorsorge.“

Cansel Kiziltepe

Eine Reform des Sozialstaats kann nach Auffassung der AfA nur solidarisch gelingen. Rentenkommissionen ohne Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen werden klar abgelehnt.

„Die AfA steht fest an der Seite der DGB-Gewerkschaften. Reformen müssen gemeinsam mit denen entwickelt werden, die die Interessen der Beschäftigten vertreten.“

Cansel Kiziltepe

Fazit der AfA

„Die SPD darf ihre sozialdemokratische Seele nicht dem Primat wirtschaftlicher Anpassung opfern. Deutschland bleibt nur stark, wenn die arbeitende Mitte gestärkt wird – nicht, wenn sie die Zeche zahlt.“

28.03.2026 in Arbeitsgemeinschaften

Aufruf des DGB zu den Ostermärschen 2026

Aufruf des DGB zu den Ostermärschen 2026: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

25.03.2026 in Arbeitsgemeinschaften

PRESSEMITTEILUNG AfA Baden-Württemberg

AFA: Materialien

PRESSEMITTEILUNG AfA Baden-Württemberg

Am Samstag, 14. März, hat sich die AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeit) in Stuttgart zu ihrer Landesdelegiertenkonferenz (LDK) getroffen. Im Mittelpunkt standen die inhaltliche Positionierung der AfA, die Neuwahl des Landesvorstands sowie die Diskussion über die Lage in der SPD nach der Landtagswahl vom 8. März 2026.

Daniel Sauerbeck, Landesvorsitzender der AfA, hebt hervor:
„Auf unserer LDK haben wir erneut festgestellt, wie stark unsere Herzen für eine Sozialdemokratie im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schlagen. Viele wünschen sich eine offenere und diskussionsfreudigere SPD. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit ist überzeugt: Eine echte Erneuerung kann nur von unten gelingen. Eine entsprechende Resolution wurde einstimmig beschlossen.“

Inhaltlich konnte die AfA mit ihrem Leitantrag „Gute Arbeit im Ländle: Arbeit sichern – Standort halten – in Zukunft investieren“ deutlich machen, was sie von der kommenden Landesregierung fordert: eine Stärkung der Tarifbindung und Mitbestimmung, Investitionen in zukunftsfähige Infrastruktur sowie die Einbeziehung der Beschäftigten und Gewerkschaften in die Gestaltung des industriellen Wandels. An die Unternehmen richtet sich der Appell, Verantwortung für Arbeitsplätze und Standorte im Ländle zu übernehmen und gemeinsam mit den Beschäftigten Zukunftskonzepte zu entwickeln.

Mit 97 % Zustimmung wurde der Landesvorsitzende Daniel Sauerbeck, der Betriebsratsvorsitzender bei der ZF Friedrichshafen AG am Standort Alfdorf ist, in seinem Amt bestätigt.

„Wenn wir unsere Partei wieder zu alter Stärke führen wollen, müssen wir die Lebensrealitäten der arbeitenden Menschen stärker in unsere Politik einbeziehen. Das ist in der Vergangenheit viel zu wenig geschehen“, so Evelyne Gottselig vom Kreisverband Mannheim, stellvertretende Landesvorsitzende.

Gerri Kannenberg, Kreisverband Stuttgart, der als neuer stellvertretender Landesvorsitzender gewählt wurde, betont:
„Die AfA ist nah dran an den aktuellen Themen der Arbeitswelt. Ob Industriepolitik, Mitbestimmung, der Erhalt des Acht-Stunden-Tags, faire Eingruppierung im öffentlichen Dienst oder ein wirklich sozialer Sozialstaat – die AfA hat das inhaltliche Profil und, wie sich am Samstag gezeigt hat, auch die Genossinnen und Genossen, die für diese Inhalte kämpfen wollen und werden.“


Zusatz (nicht Teil der Pressemitteilung):

Aus dem SPD-Kreisverband Böblingen gehören dem neu gebildeten Landesvorstand zwei Mitglieder an:
Farina Semler, stellvertretende GEW-Landesvorsitzende
Georg Patzek, DGB-Kreisvorsitzender.





 

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