Brief zur Unterstützung der evangelischen Betriebsseelsorge

Veröffentlicht am 07.07.2012 in Arbeitsgemeinschaften

Liebe Mitglieder der Bezirkssynode, sehr geehrte Damen und Herren,
mit großer Sorge beobachten wir die Überlegungen zum Abbau von Pfarrstellen im evangelischen Kirchenbezirk Böblingen. In zwei der derzeit drei diskutierten Modellen ist vorgesehen, die Pfarrstelle der evangelischen Betriebsseelsorge auf 50% zu kürzen oder gar ganz zu streichen. Wir bitten die Mitglieder der Bezirkssynode, die Stelle der evangelischen Betriebsseelsorge in der jetzigen Form zu belassen.

Die evangelische Betriebsseelsorge nimmt wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft wahr, sie weist auf soziale Missstände hin und ist eine besonders klare und deutliche Stimme der Benachteiligten und Schwachen in unserer Gesellschaft. Sie steht auf der Seite der Schwachen, wie es originäre Aufgabe der Kirche ist. In Mobbing- und Arbeitslosengruppen wird denjenigen geholfen, die unserer Hilfe besonders bedürfen.

Durch die evangelische Betriebsseelsorge ist die evangelische Kirche mitten in der Arbeitswelt präsent. Sie erreicht Menschen, die die Kirche sonst nicht erreichen würde. Sie prägt das Gesamtbild der evangelischen Kirche im Bezirk Böblingen und weit darüber hinaus in wichtigen Punkten deutlich mit.
Die gemeinsamen Gottesdienste mit der katholischen Betriebsseelsorge verknüpfen theologische Bilder mit der Realität in der heutigen Arbeitswelt.
Die evangelische Betriebsseelsorge wird in der Öffentlichkeit als moralische Instanz in der Arbeitswelt wahrgenommen. Wir können uns unser betriebliches Umfeld ohne die engagierte Unterstützung der evangelischen Betriebsseelsorge nicht vorstellen.

Deshalb muss die Betriebsseelsorge im Kirchenbezirk Böblingen in der heutigen Form und in derzeitigem Umfang erhalten bleiben!

Mit freundlichen Grüssen

Datum:
Name:
Adresse bzw. Funktion:

PDF Brief zur Unterstützung der evangelischen Betriebsseelsorge

Bitte spätestens bis zum 15. September 2012 zurücksenden an:
Dr. Jürgen Werner, Hofstättenweg 42, 71063 Sindelfingen (V.i.S.d.P.)
Oder per Fax an (07031) 23 33 67.

 

Counter

Besucher:462097
Heute:48
Online:1

WebsoziInfo-News

10.11.2019 20:26 Die Grundrente kommt!
Frauen und Männer, die nur wenig Rente haben trotz eines langen Arbeitslebens, werden künftig spürbar mehr in der Tasche haben. Die Grundrente kommt! Auf die Einzelheiten haben sich heute die Spitzen der Großen Koalition geeinigt. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer lobt den Kompromiss als „sozialpolitischen Meilenstein“. weiterlesen auf https://www.spd.de/aktuelles/grundrente/

10.11.2019 17:18 Die Grundrente kommt!
„Eine Grundrente, die ihren Namen verdient, steht“, freut sich SPD-Fraktionsvizin Katja Mast nach der Einigung der Koalition. Die Lebensleistung der Menschen steht im Mittelpunkt. „Der Knoten ist geplatzt – das ist gut. Wir haben immer gesagt, dass die Lebensleistung der Menschen im Mittelpunkt stehen muss. Ich bin unserem Verhandlungs-Team rund um Arbeitsminister Hubertus Heil und

09.11.2019 11:26 „Die Ideale der Friedlichen Revolution bestehen fort“
Vor 30 Jahren wurde die ganze Welt Zeuge, wie mutige Frauen und Männer die Berliner Mauer überwanden. Mauern fallen, wenn Menschen sich friedfertig und mutig versammeln, um Unrecht und Willkür zu überwinden. Mauern fallen, wenn Menschen allen Mut aufbringen, um in einer freien und gerechten Gesellschaft zu leben. Unsere freie Gesellschaft, die vor 30 Jahren

06.11.2019 17:12 Was die SPD in der Regierung geschafft hat
Bestandsaufnahme zur Halbzeit der Wahlperiode Zwei Drittel der SPD-Mitglieder haben vor zwei Jahren entschieden, dass wir in der Regierung wichtige sozialdemokratische Ziele umsetzen sollen. Und sie haben uns beauftragt, in der Mitte der Wahlperiode die Leistung der Koalition zu überprüfen. Grundlage dafür ist die Bestandsaufnahme der Bundesregierung. Eine Bewertung nimmt dann der Parteitag im Dezember

05.11.2019 17:23 Auch neue Gentechniken und ihre Produkte müssen sicherheitsüberprüft und gekennzeichnet werden
Carsten Träger, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, äußert sich zur heutigen Gentechnik-Anhörung im Ernährungsausschuss. „Bei neuen Gentechniken wie CRISPR/Cas haben wir durch das Urteil des Europäischen Gerichtshof aus 2018 eine glasklare Rechtslage, die keine Wünsche offenlässt. Experten haben dies in der heutigen Anhörung erneut bestätigt. Wir brauchen keine Novelle der geltenden EU-Freisetzungsregelung für genveränderte Pflanzen. Die Vermeidung

Ein Service von info.websozis.de