SPD kritisiert Werbekampagne der Kreissparkasse

Veröffentlicht am 28.09.2019 in Pressemitteilungen

„Renten? Werden immer weniger!“ und „Dass die gesetzliche Rente später einmal nicht ausreicht - das ist jedem klar.“ Mit diesen Slogans wirbt die Kreissparkasse Böblingen derzeit um Kunden. Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Landkreis Böblingen kritisieren dies als „unseriöse Geschäftemacherei mit den Ängsten der Menschen“ und fordern eine Stärkung der gesetzlichen Rente.

„Solche Werbesprüche, welche die gesetzliche Rente öffentlich abwerten und die Menschen zu Beratungsgesprächen bewegen sollen, erwarte ich von einer dubiosen Privatbank, der es nur darum geht möglichst viel Gewinn zu machen. Aber nicht von einem öffentlich-rechtlichen Kreditinstitut“, kritisiert der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Jan Hambach. „Ich hoffe, dass dies im Verwaltungsrat der Kreissparkasse zur Sprache kommt und die Kreissparkasse diese Werbekampagne stoppt“, fügt Hambach hinzu, der auch im Böblinger Kreistag ist. Dieser entsendet die Mitglieder des Verwaltungsrats. Das Gremium soll die Arbeit der Kreissparkasse kontrollieren.

„Es ist allen klar, dass die aktuelle gesetzliche Rente verbessert werden muss. Deshalb setzen wir uns in der Bundesregierung für die Grundrente ein und haben beispielsweise die Mütterrente durchgesetzt“, ergänzt Jasmina Hostert, SPD-Kreisvorsitzende und Regionalrätin. „Wir haben Verständnis dafür, dass vor allem die Kreissparkassen durch die Niedrigzinsphase und die starke Regulierung, die eigentlich auf Großbanken abzielt, unter Druck stehen. Mit der Angst vieler Menschen, im Alter in Armut leben zu müssen, Geschäfte machen zu wollen, kann jedoch nicht das Geschäftsmodell einer Kreissparkasse sein, die sonst immer mit ihrer lokalen Verankerung wirbt und von der Finanzierung vieler staatlicher Vorhaben profitiert."

 

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