Kreis-SPD gegen Ticketpreis-Erhöhung im VVS

Veröffentlicht am 15.11.2019 in Pressemitteilungen

Der Verstoß aus dem Landes-Verkehrsministerium sieht vor im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart eine „Nullrunde“ zu fahren, sprich 2020 die Ticketpreise für S-Bahnen und Busse in der Region Stuttgart nicht zu erhöhen. Den Vorstoß unterstützt die SPD im Landkreis Böblingen und macht konkrete Finanzierungsvorschläge.

„Die Senkung der Ticketpreise im Rahmen der großen Tarifreform in diesem Frühjahr hat dazu geführt, dass deutlich mehr Menschen mit Bussen und Bahnen fahren. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern entlastet auch unsere Straßen. Wir sollten die Tickets in diesem Jahr nicht direkt wieder verteuern“, so die SPD-Kreisvorsitzende Jasmina Hostert. Die SPD-Regionalfraktion Stuttgart, der Hostert ebenfalls angehört, spricht sich nicht nur für die Nullrunde aus, sondern fordert auch ein regionweites 365-Euro-Ticket. „Alle Fahrgäste könnten so für einen Euro am Tag im ganzen Verkehrsverbund fahren, das wäre ein sehr attraktives Angebot“, so Hostert.

„Wir unterstützen die Nullrunde im VVS, auch wenn sie die Landkreise natürlich viel Geld kostet. Wenn das Land bereit wäre, finanziell mehr beizutragen, würden sich die Landkreise leichter tun, 2020 keine Preis-Erhöhungen durchzusetzen“, erklären Tobias Brenner, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und dessen Stellvertreter Jan Hambach, der auch stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender ist. 

„Wir schlagen zudem vor, die Kreisumlage auf dem aktuellen Hebesatz zu belassen, um mehr finanziellen Spielraum für die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs zu haben. Das kostet die Städte und Gemeinden in erster Linie zwar Geld. Am Ende profitieren sie aber von gut ausgebauten, preiswerten und zuverlässigen Bussen und Bahnen. So können wir den Staus in unserer Region entgegenwirken, was die Wirtschaft stärkt und der Umwelt zugute kommt“, erklären Brenner und Hambach abschließend.

 

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