Farina Semler will in den Landtag für die SPD im Wahlkreis Herrenberg- Leonberg.
Farina Semler, langjährige Kommunalpolitikerin und engagierte Gewerkschafterin, bewirbt sich um die Landtagskandidatur der SPD im Wahlkreis Herrenberg-Leonberg. Ihr Ziel ist es, das Landtagsmandat nach 15 Jahren wieder für die Sozialdemokratie zu gewinnen und eine starke Stimme für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Bildungspolitik im Parlament zu etablieren.
„Unser Wahlkreis braucht wieder eine sozialdemokratische Stimme, die sich entschieden für die Menschen vor Ort einsetzt,“ betont Semler. Mit ihrer umfangreichen Erfahrung als Lehrerin, Gewerkschafterin und Kommunalpolitikerin will sie die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in den Landtag tragen.
Semler wurde 1976 in Mutlangen geboren und lebt seit vielen Jahren in Herrenberg. Nach ihrem Abitur absolvierte sie ein Freiwilliges Diakonisches Jahr in einem Alten- und Pflegeheim in Ludwigsburg und studierte anschließend evangelische Religionslehre und Mathematik für das gymnasiale Lehramt in Tübingen. Seit 2005 ist sie Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und übernahm früh Verantwortung als Vertrauensfrau. Heute ist sie stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Baden-Württemberg und Kreisvorsitzende der GEW Böblingen. Ihre Schwerpunkte sind Tarifpolitik,
Gleichstellung und Demokratiebildung.

Semler bringt über 15 Jahre Lehrerfahrung am Gymnasium mit und war zudem vier Jahre an einer Gemeinschaftsschule in Herrenberg tätig. Als stellvertretende Vorsitzende des Hauptpersonalrats Gymnasien am Kultusministerium und des Bezirkspersonalrats am Regierungspräsidium Stuttgart setzt sie sich seit über einem Jahrzehnt für die Interessen tarifbeschäftigter Lehrkräfte ein.
„Bildungsgerechtigkeit ist eine Herzensangelegenheit für mich,“ erklärt Semler.
Sie kritisiert, dass es in der Landesregierung an der lauten Stimme für faire Bildungschancen mangele. „Die aktuelle Schulgesetzänderung hat aber einmal mehr deutlich gemacht, dass die so wichtige sozialdemokratische Stimme fehlt, um die Bildungsgerechtigkeit in unserem Land aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken und endlich allen Kindern und Jugendlichen einen gerechten Zugang zur Bildung zu ermöglichen. Ich bin bereit, meine Expertise und meine
eigenen Erfahrungen für das Erreichen dieses Zieles einzubringen. Für mich als Lehrerin ist es zentral, Kinder und Jugendliche so zu bilden, dass sie demokratie- und friedensfähig sind.
Wann, wenn nicht jetzt?“
Auch für gerechte Arbeitsbedingungen und faire Löhne engagiert sich Semler mit Nachdruck. In ihrer Rolle als Vorsitzende der DGB-Frauen im Land Baden-Württemberg und bei aktuellen Tarifverhandlungen sieht sie, wie wichtig es ist, sich für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einzusetzen. „Die laufenden Streiks in den öffentlichen Einrichtungen zeigen, dass wir weiterkämpfen müssen. Gute Arbeitsbedingungen dürfen kein Privileg sein,
sondern eine Selbstverständlichkeit,“ so Semler.
Ihr Engagement endet jedoch nicht im Berufsleben. Seit über acht Jahren ist sie
Ortschaftsrätin in Herrenberg-Mönchberg und sie ist stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Herrenberg. Zudem bringt sie sich im Begleitausschuss „Demokratie leben“ der Stadt Herrenberg aktiv ein.
In den vergangenen Monaten führte Semler zahlreiche Gespräche mit SPD-Kolleginnen und Kollegen, Gewerkschaftskolleginnen und -kollegen sowie weiteren politischen Partnern. Sie zeigt sich zuversichtlich: „Durch das neue Landtagswahlrecht mit der Landesliste haben wir die große Chance, das Mandat für die SPD zurückzuholen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort möchte ich dieses Ziel erreichen und unseren Wahlkreis wieder stark machen!“
Als Semlers Zweitkandidat bewirbt sich AWO-Geschäftsführer Dr. Marco Lang aus
Renningen.